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Experten einig:
Sonnen- und Regenwassernutzung haben Vorteile
Die Solarenergie kann
gewiß noch nicht alle Probleme lösen, aber sie ist auf einem guten Weg. Zu
diesem Ergebnis kam Ulrich Beckedahl vom gleichnamigen
Ingenieurbüro in Saarbrücken-Scheidt - Industrievertretung für umweltorientierte innovative
Haustechnik. Anlaß zu dieser überaus positiven Beurteilung bot der 5.
Unternehmerstammtisch im alten Café Weber in Homburg. Eingeladen hatten das Büro
Walle - Architekten und Ingenieure und die Käuffer & Co. GmbH - Technische
Gebäudeausrüstung (Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen) aus
Saarbrücken.
Allein
die Solarenergie reiche (noch) nicht zur Vollversorgung eines Hauses aus. Aber schon die
solare Heizungsunterstützung sei ein sinnvoller Beitrag zur Energieeinsparung und zur
Schadstoffreduzierung. Die ökologischen Vorzüge einer thermischen Solaranlage werden
nachvollziehbar, wenn man weiß, daß bereits ein Quadratmeter eines guten
Sonnenkollektors - eingesetzt zur Warmwasserbereitung anstelle eines Heizölbrenners - die
Umwelt von Folgekosten aus Schadstoffemissionen im Wert von 1000 Mark entlastet. Anders
ausgedrückt: Jeder für die Brauchwasser-Erwärmung eingesetzte Quadratmeter
Sonnenkollektor vermindert die C0²-Konzentration der Atmosphäre ebensogut wie 260
Quadratmeter Mischwald. Energietechnisch hat sich eine Warmwasser-Solaranlage schon nach
etwa zwei Jahren amortisiert.
Ingenieur Sander brach eine Lanze für die
neuzeitliche Regenwassernutzung. Sie erhält zunehmende Bedeutung, je deutlicher sich die
Grenzen der Trinkwasserversorgung sogar in wasserreichen Ländern abzeichnen. Tatsächlich
wird zum Beispiel in Deutschland Trinkwasser verschwendet, Grundwasser wird verschmutzt
oder übernutzt. Hinzu kommt die Versiegelung immer größerer Flächen durch Straßen und
Gebäude. Hochwasserkatastrophen, Grundwasser-Absenkungen und Überlastung der
Kanalsysteme sind die Folge.
Neuzeitliche
Regenwassernutzung und Regenwasserversickerung bieten deutliche Vorteile:
- Einsparung von Wasser-, Abwasser und Versiegelungsgebühr
- bis zu 90 Prozent weniger Waschmittelverbrauch
- kein Verkalken der Waschmaschine, keine Zusätze
- kein Auftreten von Urinstein in WCs
- weiches Regenwasser optimal zur Bewässerung
- das Mikroklima vor Ort wird verbessert.
Untersuchungen haben ergeben, daß sich Regenwasser
bestens für die WC-Spülung, die Gartenbewässerung und für das Wäschewaschen eignet.
Kontaktadressen:
Käuffer & Co. GmbH
Techn.Gebäudeausrüstung
Bismarckstraße 122
66121 Saarbrücken
Tel. 0681-968020
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